Auhäusler

  • entstanden im Frühjahr 1985 aus einer Musikantenbegegnung auf einem Volksmusik-Seminar in Haibach
  • flexible Besetzungen, da jeder mehrere Instrumente spielen kann:
    Saiten-, Gitarren-, Klarinettenmusi, Blechbesetzung oder Gesang.
  • schönste Aufgabe der Auhäusler: musikalische Versorgung der Bevölkerung, Gestaltung ihrer Feste und Feiern und die Wiedergabe jener Melodien und Lieder, die den Menschen vertraut und ans Herz gewachsen sind
    z. B.: bei Musikantentreffen, Hochzeiten, Scheidungen, Kurzparkzoneneröffnungen und -schließungen, Frühschoppen oder, Volkstanzfesten

Sie freuen sich immer, wenn sie gemeinsam aufspielen können. Und das merken die Zuhörer.

Da draußt in Hellbrunn
sitzt a Aff in da Sunn
frisst a Bratl, hört Ö3
a so Aff möchte i sein

D’ Sau werdn net foast,
aba bei da Bäurin schlagts an,
da hat si halt da Bauer
beim Fuadan vertan.

Die Beihülf fürs Heiratn
is de Bauern vui z kloan,
wird die Bäurin net gfördert,
bleibn’s liaba alloa.

D’ Bäurin bacht Krapfn
und soachts a wenig an,
da werdns so schön saftig
und brennan net an.

Dass ma d’ Faltn im Gsicht hat,
des is scho saubled,
denn hätt ma’s am Oasch,
nacha sagat ma’s net.

Steht wo a Jager
wiar a Jagdsessl da,
da lasst sei’n Viagra
vom Vortag net na(ch).

Ich hab sie ja nur
auf die Schulter geküsst,
ja weils halt im Mäul drinn
voll Piercing gwe’n is.

Da Pfarrer beim Tag,
der kann sagn, was er mag,
wann’s d Leut amoi sehgn,
is d’ Hauptsach schon gschehgn.

Heiliger Benedikt,
’s Dirndl is schon wieda dick,
heiliger Floriaun,
i habs net taun.

Da Schmied hat an Hammer
und d’ Schmiedin hat d’ Zang,
und wann da Schmied hammern wüll,
zwickt d’ Schmiedin zsamm.

Und ’s Dirndl haoßt Zilli,
wanns a Kuah war, gabs a Milli,
und a Bier gabats a,
wann a Pippn dran war.

Mir mögn a guats Bratl
und tringan a frisch’s Bier,
des warn a paar Gstanzl
und gsunga haums mir.

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