Margot Wimmer wurde 1941 in Hofkirchen an der Trattnach geboren.
Sie ist Mutter von drei Kindern und lebt seit 1960 als „Schmiedin z´Hofreith“ in Weibern. Durch ihre Arbeit in der Landwirtschaft ist sie eng mit der Heimat und der Natur verbunden. Erst nach ihrer Pensionierung fand sie Zeit und Muße zum Schreiben.
Ihre veröffentlichten Bücher sind „Über´s Land und über´d Leit“ (2004) und „Farbnspül“ (2006).

Ganz nah bei unserm Haus dahoam,
steht a uralter Fraunbirnbam.
Er steht scho da, seit was mia dengan
und d’ Äst kannst gar nimma daglenga.
A so a Bam kunnt vül dazöhln,
des oanzi iss, er kann net redn.

Im Fruahjahr kann er’s kaum dawartn,
er blüaht als erstas in unserm Gartn.
Ganz weiß wia wann er angschneibt war,
blüaht unser Fraunbirnbaum jeds Jahr.

Seine Äst broat er weit aus,
ois wann er schützen wollt des Haus.
Er trutzt in Sturm und in Regn,
im Summa tuat er uns Schatten gebn.

Mit seine Blattl spült der Wind,
s’ hert sih an, ois wann wer singt.
Und d’ Vogerl baun in seine Äst,
jedes Jahr a neiches Nest.

Seine Birn de ghern zum Most,
damit er sih guat tringa lasst.
Fürs Kletzenbrot sans a recht guat,
wann mas vorher dörrn tuat.

Mit so an Bam wachst direkt zsamm,
war schad, wann man amoi nimma ham.

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De zwo Froe om Brohltal-Bähnschje Gedicht
I bi a Baur Gedicht
verbliaht Gedicht
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