Franz Meingassner

  • geboren 1955 in Ried i. I.
  • aufgewachsen auf einem Bauernhof in Tumeltsham
  • lebt seit 1985 mit seiner Frau Maria in Auhäuseln und ist Vater zweier Töchter
  • hat über 40 Jahre lang an der Rieder Brucknerschule unterrichtet
  • zählt mit seinen Auhäuslern zu den bekanntesten Volksmusikgruppen im Alpenland
  • ist Mitglied des Stelzhamerbundes
  • organisiert den Musikantenstammtisch beim Wirt z Gries und die Mostkellergschichtn beim Pauscher Lois in Obermeggenbach

Auhäuseln is a bsunders Nest,
des is’s schon allweil gwest,
hoff ma, es bleibt a so,
dann san ma alle froh.

Auhäuseln ist heute eine langgezogene Ortschaft mit 11 Anwesen entlang der Straße nach Gaspoltshofen. Der Name setzt sich aus zwei Teilen zusammen, nämlich aus „Au“, also der Weiberau, und den dort errichteten Häusern = Häuseln.

In einer Urkunde der Herrschaft Köppach (bei Atzbach) aus dem Jahre 1673 wurden „In der Au“ erstmals 4 Anwesen erwähnt:

„Gschwendtner“ in der Oberenau (Schwenden = Abbrennen von Stauden und Reisig), später „Ortweber“-Haus (der Weber am Ortsende), heute „Enser“-Haus (Familienname eines Besitzers)
„Derflinger“
„Saliterer“ (Salpetersieder)
„Kren“

Aus diesen vier Anwesen hat sich im 18. Jahrhundert der Name „Auhäuseln“ entwickelt. Bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts betrieben diese Kleinhäusler eine Zuerwerbs-Landwirtschaft.

Hubert Gründlinger, Sohn aus dem Enser-Haus, weiß aus seiner Kindheit, dass die Häusler aus Weibern und Auhäuseln, auch der Pichler Wirt (Spanlang), die Wiesen noch mit der Sense gemäht haben und man um 3 oder 4 Uhr morgens zur Zeit der Heuernte das Sensenwetzen sowie das Reden und Lachen der Leute gehört hat.

In den 1930er Jahren wurden diese feuchten Wiesen drainagiert, das Hauptgerinne endete in der Winzelwiese, von wo das Wasser in den Graben der Hofau fließt. Da durch diese Maßnahmen die Augründe trockengelegt wurden, konnten die ehemls feuchten Wiesenflächen als Ackerland verwendet werden. Durch Tausch, Kauf sowie Grundzusammen-
legung sind aus den ehemalig kleinen Grundstreifen größere Felder entstanden, die heute mit den modernen Maschinen bearbeitet werden können.

Einen sehr starken Bekanntheitsgrad im gesamten deutschsprachigen Raum und darüber hinaus erfuhr die Weiberner Ortschaft durch die Auftritte der Auhäusler Volksmusikanten. www.auhaeusler.at

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